{"id":72627,"date":"2025-02-12T09:00:01","date_gmt":"2025-02-12T09:00:01","guid":{"rendered":"https:\/\/app-mde-blog-prd.azurewebsites.net\/?p=72378"},"modified":"2026-02-10T08:31:49","modified_gmt":"2026-02-10T08:31:49","slug":"kostenoptimierung-wie-koennen-sie-ihre-wettbewerbsfaehigkeit-und-ihren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.manutan.de\/blog\/intelligentes-und-effizientes-arbeiten\/kostenoptimierung-wie-koennen-sie-ihre-wettbewerbsfaehigkeit-und-ihren\/","title":{"rendered":"Kostenoptimierung: Wie k\u00f6nnen Sie Ihre Wettbewerbsf\u00e4higkeit und Ihren Gesch\u00e4ftswert erh\u00f6hen?"},"content":{"rendered":"<figure class=\"post-hero\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-73448 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Kostenoptimierung_Wie_konnen_Sie_Ihre_Wettbewerbsfahigkeit_und_Ihren_Geschaftswert_erhohen.png\" alt=\"\" width=\"720\" height=\"483\" srcset=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Kostenoptimierung_Wie_konnen_Sie_Ihre_Wettbewerbsfahigkeit_und_Ihren_Geschaftswert_erhohen.png 720w, \/wp-content\/uploads\/2025\/02\/Kostenoptimierung_Wie_konnen_Sie_Ihre_Wettbewerbsfahigkeit_und_Ihren_Geschaftswert_erhohen-300x201.png 300w\" sizes=\"(max-width: 720px) 100vw, 720px\" \/><\/figure>\n<div class=\"post-content\">\n<p>Die Einkaufsfunktion spielt eine Schl\u00fcsselrolle f\u00fcr die Wettbewerbsf\u00e4higkeit und den Gesch\u00e4ftswert innerhalb von Unternehmen. Und das aus gutem Grund: Der Einkauf macht fast 30% des Umsatzes von Dienstleistungsunternehmen und mindestens 50% des Umsatzes von Industrieunternehmen aus. Seit jeher ist es die Aufgabe von Eink\u00e4ufern, Kosten zu senken und zu optimieren. Im aktuellen inflation\u00e4ren Umfeld ist dies sogar zu einer absoluten Priorit\u00e4t geworden.<\/p>\n<h2>Kostenoptimierung: Die Priorit\u00e4t des Einkaufs<\/h2>\n<p>Laut der j\u00fcngsten PwC-Studie <b>haben Kostenreduzierung,<\/b> <b>-optimierung und -kontrolle<\/b> bei Einkaufsabteilungen heute <b>oberste Priorit\u00e4t<\/b>. Dies ist auf die multiplen Krisen zur\u00fcckzuf\u00fchren, in denen sich die Unternehmen befinden: angefangen bei der Corona-Pandemie und gefolgt von den Kriegen zwischen der Ukraine und Russland und im Nahen Osten sowie verschiedenen geopolitischen Spannungen.<\/p>\n<p>Dieses Ph\u00e4nomen betrifft ausnahmslos alle Wirtschaftszweige. Dieser Auffassung sind \u00fcbrigens fast alle Einkaufsverantwortliche, wie Corinne Loreaux, Einkaufsleiterin der Soci\u00e9t\u00e9 du Grand Paris, betont: <i>\u201eIn dieser Zeit der hohen Inflation <\/i><i><b>\u00fcbernimmt<\/b><\/i><i> die Einkaufsabteilung im Unternehmen <\/i><i><b>wieder ihre Rolle als Dirigent<\/b><\/i><i> bei den verschiedenen M\u00f6glichkeiten der Kostenoptimierung.\u201c<\/i><\/p>\n<p>Vor diesem Hintergrund m\u00fcssen die Einkaufsabteilungen eine wirksame Strategie zur Kostensenkung und -optimierung entwickeln, welche <b>die Rentabilit\u00e4t maximiert<\/b>, ohne die Gesamtleistung zu beeintr\u00e4chtigen.<i> \u201eEine der zentralen Fragen im Jahr 2024 wird sein, wie man seine Kosten angesichts des zunehmenden Margendrucks bei entweder stagnierenden oder sinkenden Ums\u00e4tzen besser kontrollieren kann. Die Kosten und damit auch der Einkauf m\u00fcssen sich zumindest im Rahmen der Verk\u00e4ufe bewegen, um ein akzeptables Rentabilit\u00e4tsniveau zu erhalten\u201c<\/i>, erg\u00e4nzt Philippe Dulou, Partner von EY Consulting f\u00fcr Einkauf und Supply Chain.<\/p>\n<p>Es ist daher die Aufgabe der Einkaufsfunktion, <b>schnelle und nachhaltige Hebel<\/b> zu bet\u00e4tigen, um die Ausgaben zu senken, ohne die Qualit\u00e4t zu beeintr\u00e4chtigen. Um dies zu erreichen, k\u00f6nnen sich die Eink\u00e4ufer bem\u00fchen, die direkten Kosten zu senken, d.h. den Einkaufspreis f\u00fcr Waren und\/oder Dienstleistungen, aber auch die indirekten Kosten zu optimieren, die mit dem Betrieb des Unternehmens zusammenh\u00e4ngen.<\/p>\n<h2>Welche Hebel hat der Einkauf, um die Kosten zu optimieren?<\/h2>\n<p>Es gibt zwar zahlreiche Hebel zur Kostenoptimierung, aber es obliegt der Verantwortung jeder Einkaufsabteilung, die Ma\u00dfnahmen zu ergreifen, die f\u00fcr die eigenen Unternehmensverh\u00e4ltnisse am besten geeignet sind. Dies ist eine gute Gelegenheit, eine \u00dcbersicht \u00fcber die Ausgaben seines Unternehmens zu erstellen, um Einsparpotenziale zu erkennen.<\/p>\n<h3>Vertragsverhandlungen<\/h3>\n<p>Das ist oft die erste Ma\u00dfnahme, welche die Einkaufsabteilungen ergreifen k\u00f6nnen, um die Kosten zu optimieren. Damit Vertragsverhandlungen erfolgreich verlaufen, m\u00fcssen sich die Eink\u00e4ufer gut darauf vorbereiten. Sie m\u00fcssen <b>ihre<\/b> <b>Ziele und die Argumente<\/b>, mit denen sie diese Forderungen untermauern, genau <b>definieren<\/b>. Um Preise und Vertragsbedingungen auszuhandeln, m\u00fcssen Sie sich z.B. zur Abnahme gr\u00f6\u00dferer Warenmengen verpflichten, gute Zahlungsbedingungen garantieren oder sich den Wettbewerb zunutze machen. Laut einer tschechischen Studie tr\u00e4gt jeder neue Wettbewerber im Rahmen eines <i>Sourcings<\/i> dazu bei, die Beschaffungskosten um durchschnittlich 3,4% zu senken.<\/p>\n<h3>Definition der Bed\u00fcrfnisse<\/h3>\n<p>Die Einkaufsfunktion kann auch proaktiv handeln, um die Kosten zu optimieren. Das bedeutet, dass sie bei der \u00dcberpr\u00fcfung der funktionalen Bed\u00fcrfnisse, der Anpassung der technischen Spezifikationen und der Erstellung des Lastenhefts Hand in Hand mit den Fachteams arbeiten muss. Ziel ist es, die Bed\u00fcrfnisse der internen Kunden m\u00f6glichst genau zu erf\u00fcllen und dabei <b>das Ph\u00e4nomen einer \u00fcberh\u00f6hten Qualit\u00e4t zu begrenzen<\/b>. In diesem Zusammenhang zeigt sich, dass mehr als ein Drittel der Unternehmen bei Eink\u00e4ufen der Kategorie C Premiumprodukte bevorzugt. Diese Produkte sind im Hinblick auf den Verwendungszweck des Produkts jedoch nicht immer am besten geeignet.<\/p>\n<h3>Blick auf die TCO<\/h3>\n<p>Die Einkaufsabteilungen m\u00fcssen auch ihr Fachwissen einbringen, indem sie die TCO (Total Cost of Ownership) ins Visier nehmen. Es ist wichtig, <b>\u00fcber den Preis pro Einheit hinauszuschauen<\/b> und alle damit verbundenen Kosten zu ber\u00fccksichtigen, d.h.:<\/p>\n<ul>\n<li>Die Transportkosten;<\/li>\n<li>Die Ressourcen, die zur Nutzung des Produkts ben\u00f6tigt werden;<\/li>\n<li>Den Preis f\u00fcr Ersatzteile und\/oder Wartung;<\/li>\n<li>Die Lebensdauer usw.<\/li>\n<\/ul>\n<p>All diese Komponenten m\u00fcssen gewichtet werden, um langfristig fundierte Entscheidungen zu treffen. Dieses strategische Instrument erm\u00f6glicht es, die direkten und indirekten Kosten zu optimieren und so Mehrwert zu schaffen.<\/p>\n<h3>Rationalisierung der Lieferanten<\/h3>\n<p>Dies ist ein besonders interessanter Hebel bei der C-Artikel-Beschaffung, die einen Gro\u00dfteil der Lieferantengruppe betrifft. Meist handelt es sich um wenig aktive Lieferanten mit einem geringen j\u00e4hrlichen Auftragsvolumen. Wenn diese Lieferanten durch einen <b>Referenzh\u00e4ndler<\/b> ersetzt werden, <b>dessen Angebot gro\u00df genug ist<\/b>, um die verschiedenen Bed\u00fcrfnisse zu decken, f\u00fchrt dies zu indirekten Einsparungen. So k\u00f6nnen die Kosten f\u00fcr das Lieferantenmanagement gesenkt werden, die im Durchschnitt auf 1.000 \u20ac\/Jahr\/Lieferant gesch\u00e4tzt werden, aber de facto auch die Transaktionskosten.<\/p>\n<h3>Die Digitalisierung der Prozesse<\/h3>\n<p>Zur Kostenoptimierung geh\u00f6rt auch die <a href=\"https:\/\/www.manutan.de\/de\/oid\/eproc\">Digitalisierung der Beschaffungsprozesse<\/a>. Mithilfe digitaler L\u00f6sungen k\u00f6nnen die Einkaufsabteilungen einen Gro\u00dfteil ihrer Prozesse digitalisieren und automatisieren, vom <i>Sourcing <\/i>bis hin zur Bezahlung der Rechnungen. Dadurch k\u00f6nnen Unternehmen nicht nur ihre Effizienz steigern, sondern auch indirekte Einsparungen erzielen. Besonders eindr\u00fccklich l\u00e4sst sich dies am Beispiel der E-Procurement-Tools belegen: Die Kosten f\u00fcr eine herk\u00f6mmliche Transaktion werden auf 95 \u20ac gesch\u00e4tzt, w\u00e4hrend eine vollst\u00e4ndig papierlose Transaktion mit 19 \u20ac veranschlagt wird. Das entspricht <b>80% Einsparungen bei jeder Transaktion<\/b>. Das gilt auch f\u00fcr E-Sourcing-Tools in Verbindung mit KI-Technologien, die im Durchschnitt eine Senkung der Beschaffungskosten um bis zu 10% erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p><b>Letztlich muss jede Strategie zur Kostensenkung und -optimierung langfristig angelegt sein. Mithilfe von KPIs wird die Einkaufsabteilung die erzielten Einsparungen nachverfolgen und den Ma\u00dfnahmenplan entsprechend den Ergebnissen anpassen. Zumal es sich um einen kontinuierlichen Prozess handelt, der sich den Marktentwicklungen und den strategischen Priorit\u00e4ten des Unternehmens anpassen muss.<\/b><\/p>\n<p><b>Wie Sie sehen, tr\u00e4gt dieser Ansatz nicht nur dazu bei, die Ausgaben zu senken, sondern auch die Effizienz und Agilit\u00e4t des Unternehmens auf immer anspruchsvolleren M\u00e4rkten zu steigern. Dies darf jedoch nicht auf Kosten der Qualit\u00e4t, der Sicherheit und der Lieferantenbeziehungen gehen. So kann jedes Unternehmen mithilfe eines soliden Kostenmanagements profitabel wachsen. <\/b><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Einkaufsfunktion spielt eine Schl\u00fcsselrolle f\u00fcr die Wettbewerbsf\u00e4higkeit und den Gesch\u00e4ftswert innerhalb von Unternehmen. Und das aus gutem Grund: Der Einkauf macht fast 30% des Umsatzes von Dienstleistungsunternehmen und mindestens 50% des Umsatzes von Industrieunternehmen aus. 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