Einkaufsleitfaden: Wie wählen Sie den passenden Besprechungstisch für Ihre Anforderungen?

Das klassische Modell des Besprechungsraums verändert sich mit den neuen Arbeitsweisen. Während der klassische Konferenzraum in einigen Unternehmen weiterhin existiert, haben andere das Konzept weiterentwickelt und modulare Besprechungsbereiche geschaffen, manchmal sogar in einem Open Space. Der Besprechungstisch, als zentrales Element der Besprechungsmöbel, ist heute vielfältig.
Es gibt weiterhin den klassischen rechteckigen Tisch, doch je nach Ziel und Nutzung kann man zwischen verschiedenen Modellen wählen: Stehtisch, modularer Tisch, klappbarer Tisch, großer Tisch oder sogar Couchtisch. Materialien, Kapazität, Zubehör und Nachhaltigkeit – in diesem ausführlichen Leitfaden helfen wir Ihnen bei der Auswahl Ihres Besprechungstisches.
Welche Rolle spielt der Besprechungstisch im Zeitalter neuer Arbeitsformen?
In einer Zeit, in der ein Teil der Mitarbeitenden die Möglichkeit hat, remote zu arbeiten, kann der Besprechungsraum zum Motor des Teamzusammenhalts werden. Auch das Flex-Office-Konzept entwickelt sich zunehmend weiter. Dabei handelt es sich um eine Organisation, bei der Arbeitsplätze nicht fest zugeordnet sind, um Zusammenarbeit und projektorientiertes Arbeiten zu fördern.
Darüber hinaus werden Büroflächen verkleinert und multifunktionale Räume bevorzugt. Der klassische Besprechungsraum kann weiterhin vorhanden sein und ist häufig mit einem Projektor und einem Whiteboard ausgestattet. Es gibt auch das Modell des modularen Besprechungsraums, insbesondere wenn nur wenige Meetings stattfinden und die Nutzung der Räume optimiert werden soll.
Der Raum kann so auch zu einem Arbeitsplatz oder sogar zu einem Pausenraum werden.
In modernen Arbeitsumgebungen verändert sich auch das Erscheinungsbild von Besprechungsräumen. Sie können als Bereich innerhalb eines Open Space integriert sein. Dort findet man häufig einen Stehtisch, wenn der Raum für sogenannte Stand-up-Meetings genutzt wird – kurze Meetings, bei denen Neuigkeiten angekündigt oder Tagesaufgaben besprochen werden.
Ein modularer Besprechungsbereich kann auch wie ein Wohnzimmer gestaltet sein – mit Couchtisch, Sofa, Sesseln oder komfortablen Sitzgelegenheiten, in einer Art „Cocooning“-Atmosphäre.
Einen Besprechungsbereich zu schaffen, der weniger formell wirkt als ein klassischer Konferenzraum, fördert offene Gespräche und trägt dazu bei, Mitarbeitende langfristig zu binden. Dennoch sollte ein Unternehmen zusätzlich einen formelleren Besprechungsraum behalten, insbesondere um externe Gäste zu empfangen oder Vorstandssitzungen abzuhalten.
Form und Materialien: Welche Elemente sind entscheidend bei der Wahl eines Besprechungstisches?
Die Materialien spielen eine wichtige Rolle, da sie die Robustheit, Haltbarkeit und den Stil des Besprechungstisches beeinflussen.
Dabei kann es sich um Melamin handeln, das besonders für Räume mit geringer Luftfeuchtigkeit geeignet ist, da es bei Kontakt mit Wasser schnell beschädigt werden kann.
Laminat hingegen ist robuster und widerstandsfähiger gegenüber Feuchtigkeit und Abrieb. Daher eignet sich Laminat eher für Besprechungstische mit vielseitiger Nutzung, beispielsweise wenn sie auch während Kaffeepausen oder beim Mittagessen verwendet werden – was häufiger bei Stehtischen der Fall ist.
Bei den Tischgestellen wird in der Regel Metall verwendet, da es stoßfest ist. Die Farben variieren, obwohl Weiß nach wie vor eine sehr verbreitete Farbe ist.
Seltener sind Besprechungstische aus Glas oder Metall. Diese werden vor allem wegen ihres ästhetischen und originellen Designs geschätzt. Ein Nachteil von Glas ist jedoch seine Zerbrechlichkeit, was Lagerung und Lieferung komplizierter macht.
Aktuelle Trends orientieren sich an Farben, die auch in der Wohnraumgestaltung beliebt sind, wie Holz und Weiß. Besonders Holzoptik, insbesondere Eiche, wird häufig für Tischplatten verwendet, da sie eine warme und natürliche Atmosphäre schafft.
Indem man eine Atmosphäre „wie zu Hause“ schafft, versucht man, ein Gefühl von Komfort bei den Mitarbeitenden zu erzeugen und die Lebensqualität am Arbeitsplatz zu verbessern.
Wie bestimmt man die ideale Form und Größe eines Besprechungstisches?
Die Wahl der Tischform hängt zunächst vom verfügbaren Platz ab. Der Tisch sollte in der Nähe von Steckdosen stehen, damit Geräte geladen werden können.
Außerdem müssen alle Teilnehmenden den Bildschirm sehen können, auf dem Präsentationen oder Videokonferenzen stattfinden. Gleichzeitig sollte genügend Tiefe vorhanden sein.
Der Besprechungstisch darf auch den Bewegungsfluss im Raum nicht behindern, wenn Bürostühle um ihn herum platziert sind.
Die Form hängt ebenfalls von der Anzahl der Personen ab, die Platz nehmen sollen, sowie von der Atmosphäre, die man schaffen möchte. Wie Dounia El Omary, Produktmanagerin bei Manutan, erklärt: „Für eine Konferenz mit mehr als zehn Personen empfehlen wir einen rechteckigen Tisch, da er funktional ist und sich besonders für sehr formelle Meetings eignet. Runde Tische fördern hingegen die Interaktion, da die Personen näher beieinander sitzen und der Austausch erleichtert wird. Bei Manutan nutzen wir sie für kleinere Meetings, bei denen Ideen und Meinungen gemeinsam diskutiert werden – in einer weniger formellen Atmosphäre.“
Zusammengefasst sind dies die wichtigsten Formen von Besprechungstischen:
- Rechteckiger Besprechungstisch: klassisch und formell, bietet Platz für viele Teilnehmer
- Runder oder ovaler Tisch: fördert Austausch und Kommunikation
- Tonnenform: Mischung aus rund und rechteckig, moderner, aber weiterhin funktional
- Quadratischer Tisch: fördert Nähe und Interaktion
- Stehtisch: ergonomisch und dynamisch, ideal für kurze Meetings
Eine vollständig modulare Option ist der klappbare Besprechungstisch. Er eignet sich besonders für multifunktionale Räume und ermöglicht es, schnell zusätzliche Sitzplätze zu schaffen.
Es gibt auch trapezförmige Tische, die einzeln oder kombiniert genutzt werden können, um eine variable Anzahl an Teilnehmenden unterzubringen.
Bei der Kapazität eines Besprechungstisches rechnet man in der Regel mit 80 cm Breite pro Person, damit ausreichend Platz vorhanden ist.
Warum sollten Design und Umweltaspekte Teil der Auswahlkriterien sein?
Wie bei jedem Möbelstück in einem Unternehmen sollte das Design des Besprechungstisches zur Atmosphäre des Raums passen.
Daher orientiert man sich häufig an den Farben des vorhandenen Büromobiliars – beispielsweise Schreibtischen oder Schränken. Ziel ist es, ein stimmiges und ästhetisch einheitliches Gesamtbild zu schaffen, das zur Unternehmensidentität passt.
Auch der ökologische und soziale Einfluss von Produkten spielt bei Unternehmensentscheidungen eine immer größere Rolle.
Eine Möglichkeit ist die Nutzung von gebrauchten Büromöbeln. Auch die Herkunft der Produkte ist ein wichtiges Kriterium für Unternehmen, die sich im Rahmen ihrer CSR-Strategie (Corporate Social Responsibility) engagieren. Häufig wird daher Produkten aus europäischer Produktion der Vorrang gegeben.
Weitere Faktoren zur Reduzierung der Umweltbelastung sind beispielsweise:
- Verwendung von recycelten Materialien
- Möglichkeit zur Reparatur des Möbelstücks
Robuste und langlebige Möbel reduzieren den Ressourcenverbrauch und verlängern den Zeitraum bis zum Ersatz.
Der Kauf eines Produkts mit langer Garantie hilft zudem, das Unternehmensbudget langfristig besser zu kontrollieren.
Wie lässt sich die Funktionalität eines Besprechungstisches mit Zubehör optimieren?
Ein Auswahlkriterium, das zunehmend an Bedeutung gewinnt, sind Büroausstattungen und Zubehör, die den Nutzern von Besprechungstischen den Alltag erleichtern.
Ein Beispiel ist Top Access – ein in die Tischplatte integriertes Anschlussmodul mit Steckdose, USB-Anschlüssen oder sogar Verbindungen zu einem Projektor. So können Teilnehmer während des Meetings ihre Geräte aufladen.
Auch Stauraum trägt zu einer aufgeräumten Arbeitsfläche bei. Dort können beispielsweise Büromaterialien, Fernbedienungen für Projektoren oder Lautsprecher aufbewahrt werden.
Ein weiterer Aspekt ist das Kabelmanagement, etwa durch Kabeldurchführungen, die Kabel diskret verbergen.
Tische mit Rollen erleichtern das Verschieben der Möbel, um einen Raum flexibel umzugestalten.
Mit akustischen Möbeln (Akustiktrennwände, mobile Bürotrennwände) lassen sich sogar schnell temporäre Besprechungsräume schaffen.
Besprechungstische: Die beliebtesten Modelle von Manutan EXPERT
Die Eigenmarke Manutan EXPERT hat eine breite Produktpalette für die Bürowelt entwickelt, darunter Schreibtische, Sitzmöbel, Aufbewahrungslösungen und Besprechungstische.
Ziel ist es, möglichst viele Kundenbedürfnisse abzudecken und gleichzeitig ergänzende Produkte anzubieten. So können Unternehmen eine harmonische Bürogestaltung schaffen und gleichzeitig langlebige Möbel nutzen, die über eine Garantie verfügen, die über dem gesetzlichen Minimum liegt – für ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis.
